Gestaltende Kunsttherapie, Psychologische Beratungen
Das Konzept
Die Arbeit am Positiven
Die Motivations- und Sinnfindung
Die Persönlichkeitsentfaltung
Gestaltende Kunsttherapie, psychologische Beratungen
Diese Therapieform nutzt die heilenden Kräfte des nonverbalen und des
verbalen Ausdrucks zur ganzheitlichen Förderung des Menschen. Dabei
können die eigenen Talente und Möglichkeiten entdeckt und ausgedrückt
werden.
Im Tun und im Erleben vollziehen sich Prozesse, die
das Identitätsgefühl, die Autonomie und den Selbstwert stärken.
die vorhandenen Ressourcen und Selbstheilungskräfte aktivieren.
Die gestaltende Kunsttherapie und die psychologischen Beratungen bieten die
Möglichkeit, Neues zu entdecken, welches betrachtet, wiederholt und
verändert werden kann. Unbewusstes wird in der Gestaltung sichtbar und
anfassbar, stärkt das Vertrauen zu neuen Taten und aktiviert die Liebe und
den inneren Frieden.
Die Beratungen
helfen bei der Orientierung und Neuausrichtung in Zeiten von Krisen,
Umbruch und Übergang.
ermöglichen ein flexibles Handeln durch das Bewusstmachen der eigenen
Denkmuster, Handlungsstrukturen, Blockaden und Stärken.
ermöglichen Veränderungen vorzunehmen.
eröffnen neue Perspektiven und stärken das Selbstbewusstsein.
Lassen Zusammenhänge erkennen, die seelischer, geistiger oder körperlicher
Natur sind.
Ich arbeite mit Menschen, die
etwas für ihre persönliche Entwicklung, Selbstwahrnehmung, Entspannung,
Ressourcenaktivierung oder Stressbewältigung tun möchten.
sich in belastenden Lebenslagen oder psychischen Krisen befinden.
mit körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen leben.
Meine Mittel und deren Verbindungen
In meiner Arbeit verwende ich die analytische Psychologie, die Logotherapie,
die Biosynthese, die Gestalttherapie, die Gestik, die Sprache, die Wortwahl, die
Familiensystemik und die transpersonale Psychologie. Dabei gelangen die
folgenden Medien zur Anwendung:
Farben
Ton
Stimme
Atmung
Körper
Tanz
Sprache
Ritual
Das Konzept
Die Arbeit am Positiven
Die Arbeit am Positiven heisst vom Tatsächlichen auszugehen. Dies sind für
mich die Wahrnehmung der eigenen Emotionen, Grenzen, Gesten,
Bewegungen und der Farben, wie in der Entdeckung der eigenen Kraft,
der Stimme und der Atmung.
Im Erfahren von Neuem, Altbekanntem, der Ängste, der Freude und der Liebe
zu sich selber ist für mich Bewusstseinsarbeit. Im Austausch von Angesicht zu
Angesicht, im Anvertrauen und Aufgehobensein.
Ich will damit ausdrücken, dass Veränderung/Heilung im Ansprechen der
Ganzheit, der ganzen Person, intensiviert werden kann. Dies schliesst tiefste
Trauer und Verzweiflung ebenso mit ein, wie das Gehaltensein.
Durch das Selbsterleben fühlen wir unsere Leiblichkeit, unsere Kraft, nehmen
die Gefühle wahr und verleihen ihnen Ausdruck in Worten, mit Mimik, in
Bewegungen, in Plänen, in Phantasien - kurz: Wir nehmen uns wahr und
beginnen uns als Ganzes zu fühlen.
Winnicott (1971) sagt dazu: "Sich tatsächlich fühlen ist mehr als nur existieren.
Es bedeutet, einen Weg zu finden, als eigenständiges Wesen zu leben, dabei zu
anderen in Beziehung zu stehen und ein "Ich" zu haben, in das man sich zur
Entspannung zurückziehen kann."
Die Motivations- und Sinnfindung
Bei der Motivations- und Sinnfindung arbeiten wir am Glauben an die
eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Wir arbeiten am Vertrauen in sich,
ins Leben. Dabei geht es um das Annehmen, Anerkennen was ist und dies
direkt anzuschauen. Wie heisst es doch so schön: "Schaue der Angst, der
Ungewissheit in den Rachen und sie wird sich auflösen!"
Die Stärkung der Persönlichkeit bedeutet, umsetzen und integrieren was mir
fremd ist oder ich abgespalten habe. Die Integration geht mit dem Üben von
bisher ungewohnten Schritten einher.
Dies beinhaltet zum Beispiel:
Entscheide fällen und damit etwas riskieren
Verantwortung übernehmen und für sich einstehen
Strukturen schaffen und umsetzen
Sich am Leben freuen und dies jeden Tag von Neuem
Die Persönlichkeitsentfaltung
Die Persönlichkeitsentfaltung und die damit einhergehende Stärkung des
Selbstvertrauens bedingen Beziehungen im Privaten wie in der Arbeitswelt.
So beeinflusst unsere Persönlichkeit unsere Handlungen, wie auch unsere
Handlungen unsere Persönlichkeit beeinflusst. Einerseits sind dies die
mitgebrachten Veranlagungen und Eigenschaften und andererseits sind es
Mitmenschen (Bezugspersonen, Beziehungen, Begegnungen) und
Begebenheiten (Erfahrungen). Die Summe von all dem beeinflusst unser
Verhalten, unsere Denkweise und unsere Entwicklung.
Petzold (1999) nennt dies "Ko-Respondenz / Intersubjektivität". Mit diesem
Begriff umschreibt er, dass wir in Beziehung stehen zu unserer Umwelt und
vor allem zu unseren Mitmenschen. Ohne sie könnten wir uns nicht entwickeln,
nicht überleben, ja wir wären gar nicht zu verstehen.
Die Persönlichkeitsentfaltung vergleiche ich gerne mit dem Formen eines
Gefässes.
Bei der Herstellung eines Indianischen-Topfes ist die Achtsamkeit, die Achtung
vor den eigenen Grenzen, die Liebe und die innere Harmonie entscheidend.
Die Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und das Fliessverhalten des
einzigartigen Tones gehen ineinander über. Je besser ich mich auf beides
einlassen kann, umso ausgeglichener und harmonischer fühle ich mich (Wirkung
nach innen). Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Wandstärke, die
Rundheit und die Form des Topfes (Wirkung nach aussen). Ich und der Ton
stehen in Wechselbeziehung zueinander. Beide bedingen sich. Um meine
Bedürfnisse auszudrücken brauche ich den Ton, die Gestaltung und der Ton
braucht mich. Denn aus seiner Masse entsteht durch mich eine neue Form.
Diese wird letztendlich im Feuer transformiert.
Das Geheimnis der Persönlichkeitsentfaltung und der Stärkung des
Selbstvertrauens liegt somit in der Wandelbarkeit, Mitmensch - Mitmensch,
Mitmensch - Therapeut, Hersteller - Ton und in der Wahrnehmung der
Ganzheit verborgen. Je mehr wir uns wandeln, verwandeln können, umso
ausgeglichener und harmonischer werden wir uns fühlen.